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Schröpfen
Beim Schröpfen werden mehrere glockenförmige Glasgefäße (Schröpfköpfe) auf
spezielle Reflexzonen gesetzt oder auch auf schmerzende Region (zum Beispiel Rücken, Kniegelenke, Hüften)
sie erzeugt dabei durch Abbrennen eines Wattebausches oder mit einer speziellen Saugvorrichtung ein Vakuum in dem Gefäß. Dadurch wird die Haut angesaugt, die feinen Blutgefäße weiten sich,
und es entstehen blaue Flecken oder sogar erbsengroße Blasen.
Die Methode soll über Hautreize und Körperfunktionen wirken.
Sie wird, oft mit Erfolg, bei vielen Krankheiten und Beschwerden eingesetzt, darunter
Durchblutungsstörungen, Muskelverspannungen, Rückenschmerzen, Rheuma, chronischer
Kopfschmerz, Ohrenklingeln (Tinnitus), Ausbleiben der
Regelblutung und Asthma.
Eine häufig angewendete Variante ist das blutige Schröpfen:
Dazu wird die Haut vor dem Aufsetzen der Schröpfköpfe mit feinen
Schnitten eingeritzt; in jedem Glasgefäß sammeln sich dann zwei bis drei Milliliter Blut.
Die Behandlung soll Menschen, die zum
Beispiel unter ständigen Kopfschmerzen oder zu hohem Blutdruck leiden, Erleichterung verschaffen.
Heute wird das Schröpfen vor
allem angewendet, um den Effekt anderer Therapien zu verstärken.
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