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Das
Lymphgefäßsystem ist genauso bedeutend wie das Blutgefäßsystem. Die Aufgabe
des Blutkreislaufes liegt vor allem darin, alle Zellen des Körpers mit Nährstoffen
zu versorgen und den Abtransport von Stoffwechselendprodukten zu gewährleisten.
Neben diesem lebensnotwendigen System existiert ein weiteres Gefäßsystem, ohne
das die Funktion des Kreislaufes nicht möglich wäre das Lymphgefäßsystem.
Betrachtet man den besonderen Stellenwert dieses Systems, so ist es
erstaunlich, wie wenig informiert die Menschen darüber sind.
Das Lymphgefäßsystem stellt neben dem Blutgefäßsystem die Entsorgung des
Gewebes und damit der einzelnen Zelle sicher. Es ist somit als Transportsystem
angelegt, jedoch anders als beim Blutkreislauf handelt es sich beim Lymphgefäßsystem
um eine Einbahnstraße. So sorgt das Lymphgefäßsystem für den Abtransport
von ganz bestimmten Substanzen, die ansonsten im Raum zwischen den Zellen
liegen bleiben würden.
Man kann deshalb das Lymphgefäßsystem in dieser Hinsicht als
"Spezialist" für Abtransportaufgaben bezeichnen.
Die vom
Lymphsystem aufgenommenen und abtransportierten Bestandteile:
Wasser
(zirka 2 - 4 Liter pro 24 Stunden)
Eiweiß
Zelltrümmer, abgestorbene Zellen, Zellreste etc.
Fremdkörper
Bakterien und andere Krankheitserreger
Fette
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Die
Aufnahme der sogenannten lymphpflichtigen Last wird durch die Lymphkapillaren,
mit denen das Lymphgefäßsystem beginnt, vorgenommen.
Es handelt sich hierbei um mikroskopisch kleine Aufnahmegefäße, deren
Aufnahmevolumen sich dem jeweiligen Bedarf anpasst.
Die Entleerung geschieht in die nächste Funktionseinheit, die kleinsten
Lymphbahnen. Diese transportieren durch Kontraktionen der Gefäßwände den
Inhalt, jetzt Lymphe genannt, weiter in die nächstgrößeren Lymphbahnen. Sie
sind mit sogenannten Taschenklappen ausgerüstet, so wie in den Venen mit
exakt gleichen der Aufgaben. Die Lymphe wird nur über Muskel- und Blutbewegung
in Bewegung versetzt und weitertransportieren.
Auf
dem Wege durch den Körper gelangt die Lymphe zu den Lymphknoten bzw.
Lymphknotenketten. In diesen etwa stecknadelkopf- bis bohnengroßen
"Hohlorganen", die als Filter und Speicherorgan dienen, wird die
Lymphe auf für den Körper schädliche Bestandteile überprüft. Sie haben außerdem
eine wichtige Aufgabe für die körpereigene Abwehr; sie bilden weiße Blutkörperchen
und verringern die Lymphmenge, d. h. in den Lymphknoten wird der Lymphe zirka 50
% des Wassers entzogen.
Besonders deutlich werden uns die Lymphknoten, wenn sie bei Entzündungen stark
anschwellen und druckschmerzhaft sind. Diese Schwellung bedeutet, daß die
Lymphknoten zu diesem Zeitpunkt stark beansprucht werden. Die Lymphe gelangt
letztlich oberhalb der Schlüsselbeine in das Venensystem.
Bei
einer Schädigung des Lymphsystems kommt es zu Abflußstörungen, d. h. die
Bestandteile der Lymphe bleiben im Zwischenzellraum liegen, was zur Folge haben
kann, daß sich eine sichtbare Ödementwicklung zeigt. Das entstandene Lymphödem
kann an den Armen und Beinen, aber auch im Gesicht und dem Körperstamm
vorkommen.
Ursachen des Lymphödems:
Zunächst einmal kann es durch eine angeborene Fehlbildung am Lymphgefäßsystem
zu einem Lymphödem kommen. Meistens ist dies eine Minderanlage von
Lymphgefäßen.
In diesen Fällen sprechen die Mediziner vom primären Lymphödem, das sich
meist in der ersten Lebenshälfte manifestiert; ganz selten wird es bereits mit
der Geburt ausgelöst.
Ist
das Lymphgefäßsystem jedoch völlig intakt und es kommt aufgrund eines
einwirkenden
Schadens zu einer verminderten Leistungsfähigkeit und somit zu einer Stauung
der Lymphe, dann handelt es sich um ein sekundäres Lymphödem.
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Andere
Ursachen sind:
häufige
Entzündungen der Lymphgefäße, hervorgerufen durch Keime / Bakterien oder auch
Parasiten;
größere Verletzungen mit langwieriger Ausheilung und Komplikationen; großflächige
Verbrennungen;
Behandlung von bösartigen Tumoren, wobei neben dem eigentlichen chirurgischen
Eingriff auch Lymphknoten ausgeräumt wurden, und je nach Lage der
Dinge
eine anschließende Strahlentherapie notwendig wurde. Dies ist die häufigste
Ursache für sekundäre Lymphödeme der Extremitäten und des Kopfes.
Das
zunächst weiche Ödem kann sich über mehrere Stadien der gelartigen
Konsistenzveränderung weiter verfestigen und schließlich hart und prall
werden. Da in aller Regel das Lymphödem selbst nicht schmerzt ist, gelegentlich
bemerkt der Patient ein Spannungsgefühl, die Volumenzunahme des Ödems sehr
langsam voranschreitet, und im Sommer Veränderungen der Hautfarbe nicht zu
erkennen sind, wird das Problem leider viel zu oft auf die leichte Schulter
genommen. Dieses Abwarten ist oft der Grund dafür, daß mit den notwendigen
Therapien sehr spät begonnen wird und die Behandlung dadurch viel aufwendiger
und für die Patienten unangenehmer wird.
Häufig
sind es andere Ursachen als ein Lymphödem, die an Armen und Beinen zu
Schwellungen führen:
Verletzungen
Erkrankung des Herzens
Erkrankung der Leber / Niere / des Darmes
Erkrankung des Venensystems, z. B. Krampfadern / Thrombosen / Venenentzündungen
Starke Vermehrung des Fettgewebes unter der Haut (vorwiegend untere Körperhälfte)
Allergische Reaktionen
Hormonelle Störungen
Der Therapeut wird die Gründe für diese Schwellungen heraus finden und die
geeignete Therapie anwenden.
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Komplikationen:
Wer
ein Lymphödem hat und dies fachgerecht und vor allem dem Ödem entsprechend
regelmäßig behandeln lässt, muß in aller Regel kaum mit größeren
Komplikationen rechnen. Bei Vernachlässigung der Erkrankung können die
nachfolgend
aufgeführten Komplikationen auftreten:
Zunahme
des Ödemvolumen.
Verhärtung
des Ödems (Fibröse).
Vermehrte
Fetteinlagerungen unter der Haut, die zu erheblichen Formveränderungen führen
können.
Auftreten
von Entzündungen, vor allem der Wundrose (Erysipel).
Bewegungseinschränkungen,
auch schmerzhafter Art.
Missempfindungen,
z. B. häufiges Einschlafen der Hände, Füße o. ä.
Eventuell
Lähmungen als Spätfolge nach Strahlentherapie
.
Bösartige
Entartung innerhalb des Ödemgebietes (Entwicklung eines Lymphangiosarkoms)
Diese
Komplikationen können eine weitere erhebliche Verschlechterung der Lebensqualität
bedeuten!
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Die
Therapie des Lymphödems ist sehr aufwendig, aber auch in jeder Hinsicht
erfolgversprechend.
Dafür ist eine rechtzeitig einsetzende und regelmäßige Behandlung sowie ein
hohes Maß an Kooperation aller Beteiligten erforderlich. Da es in den meisten Fällen
um eine Langzeitbehandlung geht, müssen Patienten, Ärzte, Heilpraktiker und
auch die Krankenkassen an einem Strang ziehen. Jede Störung oder Unterbrechung
der Therapie kann eine Verschlimmerung zur Folge haben. In welcher Regelmäßigkeit
und mit welchem Aufwand die Behandlungen durchgeführt werden, sollte je nach
Einzelfall entschieden werden.
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Die
Entstauungstherapie hat sich in den letzten Jahren zu einem komplexen
Behandlungsprogramm
weiterentwickelt und setzt sich aus folgenden Teilen zusammen:
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1.
Manuelle Lymphdrainage
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2.
Kompressionstherapie / Hautpflege
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3.
Bewegungstherapie / Krankengymnastik / Physiotherapie
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4.
Medikamentöse Behandlung
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Manuelle
Lymphdrainage:
Hier handelt es sich um eine sehr spezielle und moderne Therapiemethode. Dabei
werden Handgriffe angewendet, die entweder zur Anregung der Lymphgefäßtätigkeit
(weiche, lediglich die Haut vorsichtig dehnende Griffe) dienen, oder im
eigentlichen Lymphödemgebiet eine Lockerung bzw. Verschiebung und Verdrängung
der Ödemflüssigkeit (leichte bis sehr feste Griffe) bewirken sollen. Vor allem
bei sekundären Lymphödemen kommt es darauf an, die Ödemflüssigkeit in
Regionen des Körpers zu verschieben, wo gesunde und damit leistungsfähige
Lymphgefäße erhalten sind. Lassen Sie sich also nicht irritieren, wenn auch in
gesunden Bereichen gearbeitet wird.
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Kompressionstherapie
/ Hautpflege:
Äußerst
wichtig ist die richtige Hautpflege. Vor allem wegen der ständigen mechanischen
Beanspruchung der Haut, die einerseits durch das Ödem, andererseits durch die
permanente Entstauungstherapie belastet wird. In der Kompressionstherapie, ohne
die eine erfolgreiche Ödemreduktion kaum zu realisieren ist, stehen derzeit
zwei Versionen zur Verfügung:
a) Kompressionsbandagierung
b) Kompressionsbestrumpfung
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Solange
das Ödem durch Therapie zu reduzieren ist, halten wir die Anlage einer
Kompressionsbandagierung für die beste Lösung. Nach befriedigender Reduktion
des Ödems, ist in aller Regel eine Maßbestrumpfung mit adäquater
Kompressionsklasse
zu verordnen. Die Verordnung nimmt der Arzt vor. Kompressionsklasse und Art der
Ausführung sollte er jedoch mit einem Spezialisten der Ödemtherapie abstimmen.
Die Versorgung selbst wird über das Sanitätshaus erledigt. Auch wenn Ihnen das
Akzeptieren dieser Kompressionsbehandlung, ob Bandage oder Strumpf, manchmal
schwer fällt, sollten Sie immer daran denken, daß diese Methode eine wichtige
Maßnahme ist, um einen Heilerfolg zu erreichen.
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Bewegungstherapie:
Da
sich im Zuge langjähriger Lymphödemproblematik Bewegungseinschränkungen
einstellen können, ist es ratsam vorzubeugen. Hier kann man Ihnen mit Übungsvorschlägen
behilflich sein. Sollten Sie an bestimmten Bewegungseinschränkungen leiden, so
besprechen Sie mit Ihrem Therapeuten die weitere Vorgehensweise. Uneingeschränkt
gilt jedoch, sich beim Tragen der Kompressionsstrümpfe oder -bandagen zu
bewegen, damit durch Anspannung und Entspannung der Muskulatur gegen die
Kompression wirkend die Ödemflüssigkeit weiter abtransportiert werden kann.
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Medikamente:
Über
die medikamentöse Begleittherapie im Zuge der Lymphödembehandlung entscheidet
selbstverständlich Ihr Arzt oder Heilpraktiker. Wir empfehlen jedoch die
unterstützende Anwendung von Drainagesalben, die zur Erhöhung der Lymphgefäßleistung,
der verbesserten Entgiftung und Reinigung der Lymphe sowie zum beschleunigten
Abfluß der Lymphe beitragen. Ratsam ist es, die Drainagesalbe gegen Ende der
Lymphdrainagesitzung im Ödem- und Abflußgebiet aufzutragen und dieses Vorgehen
auch zwischen den Behandlungen zu wiederholen.
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Merkblatt &
Ratgeber
für
Patienten/innen und für Ödemgefährdete
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Diese
Hinweise stammen von Fachleuten mit langjähriger Erfahrung und sollen als
gutgemeinte Ratschläge betrachtet werden. Auf keinen Fall sollen sie eine Art
"Verbotsliste" sein. In letzter Konsequenz sind gerade Sie es, deren
persönliche Unterstützung und Einsicht Therapeuten unbedingt bedürfen, soll
die Therapie des Ödems erfolgreich sein und Sie zufrieden stellen. Gern wird
Ihr/e Therapeut/in Ihnen nach Durchsicht der nachfolgenden Hinweise bei weiteren
Fragen die nötigen Auskünfte erteilen.
Mit
der Beachtung der Ratschläge leisten Sie einen großen Beitrag für den Erfolg
der Behandlung und damit im wesentlichen zur Verbesserung Ihrer eigenen
Lebensqualität.
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Das
sollten Sie sich merken
Durch
Schuhwerk dürfen keine Blasen oder Druckstellen entstehen (Hautverletzungen,
Infektionsgefahr etc.). Lassen
Sie sich ggf. über geeignetes Schuhwerk beraten. Keine Angst! Es müssen
nicht gleich orthopädische Schuhe etc. sein.
Es
kann sein, daß im Zuge der Kompressionsbandagierung der Beine herkömmliches
Schuhwerk vorübergehend nicht getragen werden kann. Ihr Therapeut informiert
Sie gerne bezüglich einer vorübergehenden Versorgung mittels
Rehabilitationsschuh, der im übrigen bei guter Begründung von den
Krankenkassen übernommen wird.
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Die
Unterwäsche soll weder am Bein noch am Bund einschnüren bzw. drücken. Beim
Tragen von Gürteln diese nicht zu eng einstellen. Es sollten weder ein BH durch
zu schmale Träger noch eine Brustprothese, sofern Sie damit versorgt sind,
Einschnürungen verursachen.
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Sprechen
Sie mit Ihrem Arzt über die Verordnung einer Brustprothese mit dazugehörendem
BH (sog. Lymphentlastungsleibchen). Lassen Sie sich unbedingt vor der Versorgung
im Sanitätshaus durch Fachpersonal beraten. Hinterfragen Sie dort genau, ob
eine Kostenübernahme durch Ihre Krankenkasse möglich ist.
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Pflegen
Sie die Haut in den Ödemgebieten bzw. gefährdeten Gebieten regelmäßig
mittels PH-neutraler Salbe. Dies gilt besonders vor dem Anziehen von
Kompressionsstrümpfen bzw. dem Anlegen einer Kompressionsbandage.
Verwenden Sie bitte keine Pflegemittel, die hautreizende Substanzen enthalten,
wie sie
z. B. in parfümierten Cremes vorkommen. Deodorants als Spray / Stick
nicht in den Ödemgebieten verwenden. Rheumasalben, die in aller Regel eine die
Haut rötende Wirkung haben, sind nur nach Absprache mit Ihrem Therapeuten
einzusetzen.
Tragen
Sie Ihre Armbanduhr und Ihren Schmuck nicht am betroffenen Arm
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Achten
Sie auf peinliche Sauberkeit des betroffenen Armes / Beines. Besonders bei
Schwellungen mit vertieften Hautfalten sind diese besonders sorgfältig zu
reinigen.
Verzichten Sie bei der Körperpflege möglichst auf stark parfümierte Seifen/
Duschgels etc. Ideal sind PH-neutrale Körperpflegemittel.
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Führen
Sie Ihre Nagelpflege an Händen und Füßen sehr sorgfältig durch; damit
vermeiden
Sie auch kleinste Verletzungen des Nagelbettes.
Lassen Sie dies möglichst von Fachleuten durchführen. Gerade bei der Fußpflege
fragen Sie Ihren Arzt, ob er eine Indikation für die medizinische Fußpflege
sieht, die bei bestimmten Voraussetzungen von der Krankenkasse übernommen wird.
Bitte sprechen Sie vorab mit Ihrer Krankenkasse über dieses Anliegen.
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Zu
warme oder gar heiße Bäder und Duschbäder provozieren eine Volumenzunahme
Ihres Ödems.
Auch wenn Sie subjektiv diese Wärme als angenehm empfinden, sie schadet Ihnen
auf Dauer. Duschen oder baden Sie deshalb mit/in Wasser mit indifferenter
Temperatur, d. h. zwischen 33 und 35° C. Nutzen Sie zur Kontrolle ein
Badethermometer.
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Benutzen
Sie im Haushalt und bei der Gartenarbeit zur Vorbeugung gegen Verletzungen
entsprechende Handschuhe, Topflappen usw.
Waschen Sie Geschirr in nicht zu heißem Wasser ab.
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Reduzieren
Sie möglichst Ihren sportlichen Ehrgeiz und vermeiden Sie in jedem Fall regelmäßige
Überbelastungen in Beruf, Freizeit und Sport. Legen Sie Pausen ein und lagern
Sie, wann immer es geht, den Arm / das Bein hoch.
Vermeiden
Sie unbedingt ausgedehnte Sonnenbäder. Dazu gehört auch das Solarium,
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Führen
Sie die eingeübten gymnastischen Übungen und Atemübungen regelmäßig durch.
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Lassen
Sie sich die geeigneten Übungen exakt erklären, um sie korrekt und damit
erfolgreich durchzuführen.
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Tragen
Sie konsequent die verordneten Kompressionsmittel. Nach kurzer
Eingewöhnungszeit,
werden Sie diese für die Ödembehandlung wichtige Behandlung akzeptieren.
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Jede
Ihnen verordnete Therapie, egal welcher Art, darf keine Schmerzen am betroffenen
Arm / Bein sowie in dessen näherer Umgebung verursachen. Dies würde eventuell
zur Schwellungszunahme oder Auslösung einer Schwellung führen. Dazu gehören
jegliche Wärmeanwendungen genauso wie z. B. die klassische Massage oder ähnliche
Behandlungsmethoden.
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Fühlen
Sie sich mitverantwortlich bei ärztlichen Untersuchungsterminen. Blutentnahmen,
Infusionen, Blutdruckmessungen, Akupunktur usw. dürfen nicht am betroffenen Arm
oder Bein durchgeführt werden. Achten
Sie bitte selbst darauf und bitten Sie diese Anwendungen am anderen Arm oder
Bein vorzunehmen.
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Bemühen
Sie sich um eine ausgewogene Ernährung. Übergewicht bekämpfen! Eine spezielle
Ernährung / Diät, die zur Ödemverringerung führt, gibt es erfahrungsgemäß
nicht!
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Suchen
Sie unverzüglich Ihren Arzt oder Heilpraktiker auf:
Wenn
sich eine beginnende Entzündung am betroffenen Körperteil zeigt.
Bei vorher nicht aufgetretenen Schmerzen im Bereich des Ödems.
Wenn die Schwellung erstmals auftritt, oder diese zunimmt. Falls sich die
Schwellung rasant verschlimmert.
Bei Hautveränderungen jeglicher Art.
Zwecks
frühzeitiger Abklärung und möglicher Kontraindikationen für die
Weiterführung
der Ödemtherapie bitte in jedem Fall sofort Ihren Arzt oder Heilpraktiker
aufsuchen!
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Bitte
sprechen Sie bei weiteren Fragen mit Ihrem
Therapeuten!
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Quelle:
Pascoe Naturmedizin
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