Cocculus |
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Menispermum Cocculus, Anamirta Cocculus, auch Kockelskörner genannt, eine in Sri Lanka, Vorderindien und dem malaiischen Archipel wachsende, einhäusige Schlingpflanze. Das homöopathische Mittel wird aus den Früchten (Körnern) hergestellt. |
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Die Kockelskörner verwendete man im Mittelalter als Fischköder. Man fütterte die Fische. Sobald die Fische die Körner verschluckten, wurde ihnen schwindlig. Sie kehrten die Bauchseite nach oben und trieben zur Wasseroberfläche. Nun konnte man sie mit bloßen Händen aus dem Wasser ziehen. |
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Die Beschwerden von Cocculus werden häufig ausgelöst durch geistige Überanstrengung z.B. durch Studium und Überarbeitung. Sorgen, Kummer oder Beschwerden nach häufigem Schlafunterbruch oder Schlafmangel. |
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Man findet diesen Zustand oft bei Personen, bei denen durch Krankenpflege (Nachtwachen) von Angehörigen der Mangel an Schlaf verbunden war mit Angst und Sorge um das Leben der erkrankten Person. Wenn der Patient dann endlich die Möglichkeit hätte zu schlafen, ist er zu müde dazu. Dieses Phänomen finden wir auch durch die Zeitumstellung nach langen Flugreisen (Jetlag). |
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Diese Überbelastungen führen zu Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Gedächtnisschwäche. |
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Allgemein gehört Cocculus in jede Reiseapotheke, da es auch das Hauptmittel bei Reisekrankheit ist. Fahren im Wagen, Schiff oder Flugreise können zu den obengenannten Beschwerden führen. |
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Leitsymptome: |
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Schwäche, Schwindel, Zittern, Übelkeit. |
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Hinterkopf- und Nackenschmerzen. |
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Folgen von: |
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Reisen, Schlafmangel, Zeitumstellung nach langen Flugreisen. Überarbeitung, Erschöpfung, körperlicher Anstrengung, Stillen. |
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Modalitäten: |
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V : Essen, Geruch von Speisen, Gedanken ans Essen,
Tabakqualm, Schlafmangel, Fahren, Erschütterung, Bewegung. |
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Indikationen: |
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Erbrechen, Erschöpfung, Jetlag, Kopfschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Nackensteifheit, Nervosität, Reisekrankheit, Schlaflosigkeit, Schwangerschaftserbrechen, Schwindel. |