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Apis mellifica1 |
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Apis mellifica, die Honigbiene. Zur Herstellung der Tinktur wird das Bienengift der Honigbiene verwendet, welches im Frühjahr die größte Giftwirkung entwickelt hat. Das Gift der Honigbiene wirkt mit großer Intensität und löst eine rasche Anschwellung der gestochenen Teile aus. |
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Charakteristisch für Apis sind brennende, stechende Schmerzen, eine starke Schwellung mit großer Berührungsempfindlichkeit, wie wir dies von einem Bienenstich her kennen. Die Haut und Schleimhaut der betroffenen Stelle ist sackartig, blassrot geschwollen, z.B. bei Halsentzündung, Nesselfieber etc. |
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Apis hat ein breites Wirkungsfeld. Dieses Mittel ist auch bei Blasenentzündung angezeigt, wo wir wieder die brennenden, stechenden Schmerzen vor allem am Schluss des Wasserlösens vorfinden. |
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Das Verlangen nach Abkühlung durch kalte Umschläge ist jedem von einer Biene Gestochenen wohl bekannt. Dementsprechend verschlimmern sich die Symptome durch äußere Wärme, durch strahlende Wärme (Sonne, Heizkörper etc.), weshalb auch die Folgen von Sonnenstich unter die Heilwirkung von Apis fallen. |
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Das Mittel darf nicht zu früh wiederholt oder gewechselt werden, da die Heilwirkung von Apis eher langsam ist. Nach der Mittelgabe ist eine vermehrte Harnabsonderung ein gutes Zeichen. |
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Leitsymptome: |
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Brennende, stechende Schmerzen (wie von einem Bienenstich). |
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Gesicht und untere Augenlider aufgedunsen. |
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Hellrote Schwellung. |
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Wasseransammlung im Gewebe. |
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Bei Blasenentzündung sind die letzten Tropfen am
schlimmsten. |
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Folgen von: |
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Insektenstich, Allergie, Kälte, Sonne, Hitze. |
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V : Wärme, Berührung, Bewegung. |
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Allergien, Angina, Atemnot, Augenentzündung, Blasenentzündung, Eierstockschmerzen, Fieber, Fieberbläschen, Gelenkentzündung, Gerstenkörner, Gürtelrose, Heiserkeit, Impfreaktionen, Insektenstiche, Menstruationsbeschwerden, Mumps, Nagelumlauf, Ohrschmerzen, Röteln, Scharlach, Sehnenscheidenentzündung, Sonnenstich, Verbrennungen, Windpocken, Zahnen, Zahnfleischentzündung. |
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Apis mellifica 2 |
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Die
Wirkung von Apis, der Honigbiene, entspricht der des Bienenstiches. Es kommt zu
brennenden, stechenden Schmerzen, starker Schwellung und Berührungsempfindlichkeit
der Haut. Das Charakteristische der Schwellung, sowohl der Haut als auch der
Schleimhaut, ist ihr Gehalt an Gewebsflüssigkeit, was ihr eine wachsartiges,
glasiertes Aussehen verleiht. Apis wirkt auf viele Arten von Schwellungen, zum
Beispiel der Oberlider und der Unterlider, es wirkt auf Ödeme, sowohl
allergische als auch solche, die vom Herz oder der Niere kommen, wenn sie das
oben beschriebene Aussehen haben. Es wirkt auf Wasseransammlungen im Körper,
egal wo sie vorkommen. Es heilt Paukenhölenerguß, Hydrocele testis, Ascites
(Bauchwassersucht). Es wirkt auf arthritische Gelenkentzündungen (Synovitis),
bei Nierenerkrankungen mit Ödemen, bei Albuminurie (als Folge von Herzkrankheit
und, in der Schwangerschaft und nach Scharlach) und bei Urtikaria (Nesselsucht),
wenn diese durch körperliche Anstrengung hervorgerufen wurde. Ein weiteres
Charakteristikum von Apis ist die Verschlechterung aller Beschwerden durch Wärme
oder Hitze, egal ob es die Bettwärme, ein warmer Ofen oder ein heißes Bad ist.
Die Beschwerden werden besser durch kaltes Wasser. Sind die obengenannte
Charakteristika (brennende, stechende Schmerzen, ödematöse Schwellung der
Haut, Verschlechterung durch Wärme) vorhanden, heilt Apis auch Scharlach und
Erysipel (eine bakterielle Hauterkrankung). Kommt es zu dabei zu Fieber, hat der
Patient wenig Durst (Puls.). Eine besondere Indikation ist die Meningitis oder
der akute Hydrocephalus (Wasserkopf). Hier ist ein schriller Schrei (cri
encephalique) der Hinweis auf die Anwendung von Apis. Andere Symptome, die an
Apis denken lassen, sind: Enge Kleidung am Hals oder am Bauch wird als
unangenehm empfunden (Lach.). Der Kranke behauptet trotz schwerer Krankheit
gesund zu sein (Arn.). Eifersucht als Wesenszug (die Biene ist eines der eifersüchtigsten
Tiere). |